Campo de Borja

Campo de Borja zu den Weinen

Das im Nordwesten von Zaragoza gelegene Borja ist die wichtigste Stadt dieser Ursprungsbezeichnung. In ihrem Umland liegen die 7000 Hektar Rebfläche der D.O. Borja. Aus geografischer Sicht stellt dieses Weinbaugebiet eine Erweiterung Navarras dar, die sich südlich des Flusses Ebro bis nach Zaragoza erstreckt. Seitdem dieses Weinbaugebiet 1980 den Status einer D.O. erhalten hat, konnte es seine eigene Identität als Teil „des Reiches der Garnacha“ immer stärker schärfen. Von den 5 000 Hektar Rebfläche der Garnacha sind über 2 000 mit Weinreben bestockt, die zwischen 30 und 50 Jahre alt sind. Die Erträge sind zwar gering, doch dafür aus önologischer Sicht aufgrund der strukturellen und aromatischen Komplexität der erzeugten Weine um so wertvoller. Die Weine aus Campo de Borja bestechen durch ihre einzigartige Ausgewogenheit. Sie sind dicht, kraftvoll, körperreich und besitzen tadellose Fruchtaromen. Das Gros der Produktion umfasst immer noch Rotweine, wobei die Zahl der Crianzas stetig zunimmt. Mittlerweile haben sich die Rotweine und die Rosés den Respekt der Kritiker erworben und die jungen und fruchtigen Roten sind inzwischen sehr erfolgreich auf dem Markt.